Ganz in orange: Kürbis – Orange – Karotte – Linsen – Kokossuppe

Das Rezept entstand so:

Was ist da – was gehört verarbeitet und worauf habe ich Lust?

Da ich ein paar Wochen vor Weihnachten über die Suppe nachgedacht habe, erschienen mir diese Zutaten ausbaufähig. Dann etwas im weiten Netz gestöbert und ein paar Rezepte miteinander vermischt.

Ich hatte noch Hokkaidokürbis vom Hügelbeet und da ich ihn rasch weich haben wollte und ich gerade Kekse gebacken hatte, schnitt ich ihn in Teile und legte ihn in das Backrohr, um die Energie von Wasser und des Erhitzens zu sparen bzw. die Resthitze des Backrohres zu nutzen.

Dann gab ich auch noch die Karotten dazu, kann ja nicht schaden.

Also ich fasse zusammen wie die Bio-Zutatenliste ausgesehen hat

Die Zutaten ergaben ca. 5 Portionen:

  • 1/2 Hokkaidokürbis (die Kerne getrocknet für die Frühjahrsernte)
  • 3 Karotten
  • 3 Orangen
  • Handvoll orange Linsen
  • etwas frischen Ingwer (zur Not natürlich auch getrockneter möglich)
  • Zitrone
  • etwas Salz
  • Mandelmilch oder ähnliche pflanzliche Milch, die gerade „offen“ ist
  • und dann hatte ich noch zu Versuchszwecken einen kleinen Becher Harvest Moon Joghurt (Vanille-Kokos) – fand ich ganz passend…

  • gereinigtes Wasser und wenn man hat und mag
  • selbst gemachte Suppenwürze

Und dann geht alles ganz schnell. Während Kürbis + Karotten im Ofen dahinschmelzen, werden die Orangen ausgepresst, die Zitrone dazu und in einem größeren Topf erhitzt.

Für die Sämigkeit und für die Eiweißversorgung gab ich eine Handvoll rote Linsen einfach dazu und ließ diese kurz aufkochen, dann auf kleine Flamme zurückdrehen. In dieses Gemisch ein Stück Ingwer klein schneiden und dazu geben. Ingwer ganz nach Geschmack und evtl. erst später noch nachschmecken, bevor man zu viel Schärfe in der Suppe hat.

Dann Kürbis und Karotten etwas zerkleinern und in den Topf geben. Man kann hier etwas Salz oder Suppenwürze dazugeben.

Dann das ganze pürieren – am besten im Topf mit Pürierstab –  und mit Wasser und Mandelmilch ca. 1/4 aufgießen. Noch ganz kurz aufkochen lassen und dann abschmecken bzw. den Harvest Joghurt unterrühren und wer mag auch noch Kokosraspeln hinzufügen.

Je nach Geschmack und Vorlieben des Suppengenusses, noch Wasser oder Pflanzenmilch zugeben oder die Suppe etwas dicker belassen. Nach dem Auskühlen wird die Suppe dicker – ich habe den Rest im Glas eingefroren – herrlich, wenn man für später so ein Glas genießen darf ohne wirklicher Arbeit.

Und dann darf auch schon angerichtet werden. Entweder im Genussformat einer Teetasse mit Orangenscheibe und Kokosraspeln oder

in der Mini-Mitbringsel-Variante einem kleinen bauchigen Weckglas. Garniert mit frischer Kresse vom Biokisterl.

Vielleicht mal eine neue Geschmacksidee und etwas besonderes für den Weihnachtsabend für die ganze Familie – zur Gänze tierleidfrei! Wie wunderbar für ALLE Lebewesen

Ein friedvolles Fest, wobei die Suppe ganzjährig genießbar ist!

2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Ich habe ein ähnliche Variante schon ausprobiert, allerdings ohne Orangen.
    Mache sie seither immer wieder. Einfach ein herrlicher Genuss.

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