Glück gehabt oder doch „Schwein“ gehabt essbare vegane Glücksbringer

 

Heute präsentiere ich 2 Glückschweinchenvarianten. Ich bin nicht DIE Bäckerin, aber ich probiere einfach und manchmal muss man einfach feststellen, dass man für manche Dinge nicht so geeignet ist. Ich mag diese Detailarbeit nicht so wirklich, also schaut es meist bei mir nicht ganz so hübsch aus. ABER es soll ja schmecken und das hat es definitiv, die meisten Schweinchen wanderten in meinen Magen, oink.

Das sind die Zutaten, das Rezept ist von hier: https://www.thelischka.com/home/vegane-glucksschweinchen-vegan-lucky-pig-cookies

Bei mir – wie immer – etwas abgeändert:

  • eine überstandige Banane
  • 1 Tasse Haferflocken, die gemahlen werden
  • etwas Lebkuchengewürz – lt. Originalrezept 1 TL, ich hab weniger genommen
  • 1 TL Erdnussbutter – ich habe 1,5 TL genommen, am beten gleich 1 EL
  • 1/2 Tasse Hafermilch
  • Pina Colada Marmelade (geplant war Hagebuttenmarmelade, es kam aber die Pina Colada dazwischen – nicht am Bild!)
  • Kokosraspeln

Tasse Haferflocken in der Mühle zu Mehl mahlen, dann die Banane mit der Gabel zerdrücken – am besten ist eine sehr reife süße Banane

Nun alle Zutaten miteinander vermischen. Mit der Milch die streichfähige Konsistenz erzielen.

Die Masse wird auf ein mit Backpapier belegtes Blech gestrichen und bei 180° Umluft ca. 20min. gebacken (Teig ist dann noch biegsam)

Nach dem Backen sofort die gewünschte Form oder Formen bereit halten und ausstechen.

Den Ausstechvorgang rasch durchführen und inzwischen die Marmelade – hier Pina Colada – etwas erwärmen

Die Marmelade auf die Schweinchen oder Ähnliches streichen und dann Kokosraspeln oder Streusel darüber geben oder eintunken. Wer will noch gerne ein Auge aufsetzen, entweder aus einem Pistazienstück, Rosine oder Nußstückchen. Fertig ist das etwas andere Schweinchen.

Und jetzt zum Schweinchenteig Nr. 2 – ein Germteig (nicht gleich sagen, dass ist zu kompliziert – der Teig ist es nicht, man braucht nur etwas Geduld, kann aber auch durchaus meditativ sein,wenn man die Kopferl zusammensetzt und formt)

Das Originalrezept findest Du hier auf you tube: https://www.youtube.com/watch?v=zcj9l3dA2VQ

Mein Rezept:

  • 300g Dinkel-Vollkornmehl
  • 30g Kokosblütenzucker
  • 1 Würfel Germ (ich bin überzeugt es geht auch mit weniger)
  • 150ml Hafermilch (oder ähnliche Milch)
  • vegane Schokocreme oder Marmelade
  • Rosinen

Dampfl machen, indem man in das Mehl eine Mulde macht, den „Zucker“ und die lauwarme Milch dazugibt und die frische Germ langsam reinbröseln, 10min. stehen lassen – bei Raumtemperatur.

Dann alles zusammenmischen, mehrmals durchkneten und den Teig zu einer Kugel formen. An einem warmen Ort gehen lassen.

Den Teig mindestens 1 Stunde rasten bzw. gehen lassen. Der Teig sollte sich verdoppelt haben.

Danach den Teig noch mal kurz durchkneten und auswalken.

Ein Glas mit größerer Öffnung zum Ausstechen bereit halten

Damit 12 Kreise für das Schweinchengesicht herausdrehen – bei mir sind sich 20 Kreise ausgegangen.

Dann mit einem Schnapsglas oder auch Kronkorkenverschluß, Petverschluß 6 bzw. bei mir 10 Nasen ausstechen.

Dann Kühlschrank auf und schauen was da ist. Vegane Schokocreme zum Leben erwecken oder die selbstgemachte oder geschenkte Marmelade verwenden.

Etwas davon auf einen großen Grundkreis vom Schweinkopf geben. (wie sich das anhört – Du bist noch immer auf einer veganen Rezepterundreise!)

Dann einen zweiten großen Kreis fein säuberlich drüberlegen und gut andrücken. Eventuell im Kreis alles nach hinten schlagen.

In die kleinen Kreise mit Zahnstocher, Ende der Gabel oder Ähnliches die Nasenlöcher erstellen und die Nase aufsetzen und an die 2 Kreise drücken. Ich habe alles mit Hafermilch bestrichen, damit alles gut hält.

2 Rosinen als Augen andrücken, sowie die Ohren kunstvoll und kreativ falten und andrücken.

Die fertigen ungebackenen Kopferl noch ca. 10min. bei Raumtemperatur stehen lassen, damit sie noch etwas mehr werden können.

Die Schweinskopferl dann für ca. 15-20 min. – bis sie Farbe bekommen haben – bei 180° Umluft backen.

Und schon können die süßen Schweinderl gegessen werden oder natürlich verschenkt werden.

Alles Gute für jeden Moment Deines Daseins. Ausprobieren, verändern, verbessern, verbreiten ausdrücklich erlaubt! Deine Sabine

 

2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Die Schweinderl sind dir super gut
    ge – Glück – t
    Danke für deine Mühe alles so unkompliziert zu erklären

    • danke so lieb, weil sie sind echt etwas verwordackelt…und auch etwas dunkel und fest geworden, aber mit guten Zähnen alles zu schaffen. Danke für Deine Worte, ich versuche es mit Herz und Energie alles bildlich darzustellen…

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