Safran-Orangen-Hummus Aufstrich

Darf es mal was Besonderes sein?

Eine andere Art von Hummus mit roten Kichererbsen mit einem Hauch von Safran und Orange.

Dazu braucht man folgendes:

1/2-1TL Safran / 1 Bio Orange / ca. 300g Kichererbsen (Abtropfgewicht) / 1 Knoblauchzehe bzw. nach Geschmack / 2 Löffel Tahin(Sesammus) / 1 EL Olivenöl oder Orangenöl von Bine / Chili oder Paprikaflocken nicht notwendig  / wenn nötig Salz oder Galgant (Pfefferersatz)

Ich habe rote Kichererbsen trocken genommen, diese abends im Quellwasser eingeweicht und am Morgen ca. 30min. köcheln lassen bis sie „bissfest“ waren.

Dazwischen kann man den Safran im Mörser zerkleinern und dann in 1 EL lauwarmen Wasser mindestens 15min. einweichen. Ich mach das gleich nachdem ich die Kichererbsen auf den Herd gestellt habe, dann darf der Safran  länger im Wasser sein.

Orange heiß waschen, trocken reiben und etwas von der Schale leicht abreiben oder man hat schon extra Orangenschale bei der Hand. Die Orange auspressen, Knoblauch schälen. Kichererbsen abtropfen lassen und im Mixer mit dem Sesammus, Knoblauch und dem Safran samt dem wenigem Wasser, Öl und Orangensaft fein pürieren. Je nachdem wie man es möchte oder es der Mixer schafft kann man noch etwas Wasser – immer nur sehr wenig – zufüllen. Evtl. mit Salz und oder Galgant abschmecken.

Der Hummus bekommt ein super tolle Farbe und man vermutet nicht wirklich, dass rote Kichererbsen dahinterstecken.

Anrichten kann man ihn mit etwas Orangensaft oder Orangenöl beträufeln und Paprika oder Chiliflocken darauf verstreuen. Ich habe ihn für den 7. FloKuLi am 21.4.2018 gemacht und er fand Platz auf dem bunten und wundervollem veganen Aufstrichbrotbuffet!

Vegan ist so bunt und erfrischend und immer wieder aufregend.

FloKuLI – Flohmarkt – Kunst – Literatur ………… die GESCHICHTE ……………

FloKuLi ja was steckt dahinter? Was ist die Geschichte?

Dieser Beitrag wird ständig aktualisiert!

Die Idee entstand 2012 – unglaublich aber wahr. Noch ohne Verein!

Die Urväter oder besser die Urmütter waren Roswitha Rhomberg und meine Wenigkeit. Darüber hinaus fand die Idee Anklang bei Adele Moser-Fürst – unsere Keramikkünstlerin und Doris Rohrböck unserer Acrylkünstlerin, sowie bei unserem polnischen Künstlerfreund Jaro.

Damals wurde das Fest im Garten des LebeLiebeHauses zu Pfingstmontag gegründet. Ein Versuchstag, der sich als nicht sehr populär herausstellte, weil da viele Menschen auf Kurzurlaub verreist waren. Aber man lernt ja schnell und nachhaltig – meistens jedenfalls.Das Jahr darauf wählte man das Datum anfangs Mai mit 1. Beteiligung des Vereins Veggruf.

Diesmal schon mit der Beteiligung unserer lieben Lisa Gallauner. Lisa ist sei 2013 immer für den Literaturpart unsere Fixstarterin, sofern es ihr Terminplan zulässt.Sie unterstützt uns immer kostenlos, spendet Bücher, ihre Zeit, kauft ein und ist einfach nur wunderbar. Danke an dieser Stelle!

Das erste Profibild von „unserem“ NÖN Fotograf Norbert Stadler. (Susanne, Sabine, Lisa, Marlene, Doris, Roswitha von li.n.re.)

Die Gruppe unterm blühenden Apfelbaum – wie schön und wie wenig wir waren…. und doch kam uns unsere Gruppe riesig vor!!!!

Der damalige Vorstand bzw. die Gründerinnen von Veggruf! Susi, Marlene + Sabine

und dann kam 2014: da waren wir schon im April, aber noch mit Häppchen – was halt unsere Gruppe zu meistern vermochte….

Bilder folgen

Bilder folgen von 2015

2016 gelbes intensives Erscheinungsbild – einfach nur wow und mit erstmaliger Beteiligung von Christine, Silvia + Gisela mit den weltbesten Feuerflecken.

Und den genialsten Seitanburgern von Eva Maria

Die Truppe wird immer größer und die Location platzt aus allen Nähten…so soll es sein

Also 2017 neue Location! Der Kremstaler Hauerhof freundlicherweise vom Hausherrn Leopold vermietet. Das Wetter war auch neu: 13° stürmisch, teilweise eine paar Regentropfen, ungemütlich, aber AUSVERKAUFT!

Die Gruppe RIESIG – danke an ALLE!

Pressebild mit dem Hausherrn – wir freuen uns.

Die fleißige Mama aus der Steiermark, immer dabei und endlich ihren Traumjob gefunden – Ausschank mit Walter! 2018 fällt sie leider aus.

Und was erwartet uns 2018! Auf alle Fälle Sommerwetter, gute Laune, viele Künstler, viele Helferleins und wir wollen wieder ALLES verkaufen! Sei dabei und iss und trink für einen guten Zweck!

8. FloKuLi am Samstag, 20.04.2019!

Bärlauchsalz – das Besondere

Salze gibt es ja viele, aber DAS Salz ist wohl schlicht und ergreifend – DAS BÄRLAUCHSALZ. Es ist sehr intensiv, einzigartig, eine tolle Farbe und eine gute Möglichkeit Bärlauch auch länger als ein paar Wochen im Frühjahr genießen zu können.

Man nehme frischen Bärlauch (aus sicherer Quelle) und Biosalz. Ich nehme heimisches Salz feinkörnig.

Bärlauch mit Salz im Mixer mixen, dann dünn auf das Backpapier streichen und im Dörrapparat trocknen lassen. Wenn kein Dörrapparat zur Verfügung steht, dann im Backrohr bei 42° trocknen lassen – Kochlöffel in die Ofentür klemmen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann.

Das völlig trockene Gemisch dann mit der Mohnmühle händisch – sehr anstrengend, aber ist gleich Fitness – fein mahlen. Geht auch in einer kleinen Küchen- oder Kaffee/Nussmaschine.

Fertig ist das BESONDERE! Abgefüllt in netten Glaspipetten verschlossen mit Kork. Gibt es jedes Jahr am FloKuLi bei Veggruf. 

Am 21.04.2018 gibt es den 7. FloKuLi

Matcha-Cookies fast gesunde Kekse mit einem Hauch von grün

Wenn man das Matchapulver einmal in seiner Küche eingeführt hat, regt es immer wieder zu Experimenten ein. Zuerst war der Geschmack für mich etwas eigenartig oder sagen wir ungewöhnlich, nach ein paar süßen Versuchen fand ich das Pulver einfach nur genial.

Besonders bei weißer Schokolade macht es nicht nur optisch was her, sondern verwirrt so manchen Koster!

Hier die Zutaten einmal bildlich:

 Matcha-Cookies Zutaten

  • 3 EL Ahornsirup
  • 3 EL Kokosöl oder auch Kokosmus
  • 1 EL Mandelmus oder auch Cashewmus
  • 1 Msp. echte Vanille zur Not Vanillezucker
  • 120 g Mehl (mit Vollkornmehl sieht man das grün nicht so intensiv) – bei mir Weizenvollkornmehl
  • 1 TL Weinsteinpulver
  •  ½ TL Matcha Pulver oder auch gerne mehr
  •  50 g vegane weiße Schokolade

Zubereitung

Alle Zutaten außer der Schokolade gut verrühren. Die weiße Schokolade hacken und zur Teigmasse geben.

Jetzt den Backofen auf 180° vorheizen.

Den Teig zur Rolle formen, kleine Scheiben abschneiden, Kugel formen und flach drücken.

Die Cookies auf ein Backpapier belegtes Backblech geben und die Cookies ca. 10-12 Minuten, je nach Größe backen. Im Glas bevorraten und ab und dann eines genießen.

Die Cookies sind Ganzjahreskekse und vielleicht einmal überraschend anders. Lass es Dir schmecken.

Bärlauch Chapati (Fladenbrot)+ Pesto

Frühlingsluft und es zieht mich schon in den Wald, um das feine knofelige Lauchteil zu sammeln. Gemeint ist der Bärlauch – Allium ursinum – ein Lauchggewächs, wozu auch der Schnittlauch oder der Knoblauch gehört. Genannt wird der bei uns auch noch Waldknofi oder Hundsknofi. Man sollte die Bärlauch Sammelstellen natürlich genau kennen, um dennoch beim Auswählen achtsam zu sein, denn es kann immer wieder zwischen dem Bärlauch auch anderes „Grünzeug“ vorkommen. Also Augen auf und bei Unsicherheit lieber bleiben lassen oder mit mir sammeln gehen. Dazu gibt es auch gerne private Kräuterbetrachtungswege auf Nachfrage.

Für den Hunde-Frühlings-Auftakt Spaziergang suchte ich noch eine passende und einfach mitzunehmende bzw. tragende Jause, die natürlich der Saison angepasst ist. Da ich – wie ständig erwähne und wiederhole – ein Brotesser bin, gingen meine Ambitionen in diese Richtung. Bei Freude am Kochen fand ich dann ein geniales Rezept, welches ich für mich abwandelte.

Für das Chapata verwendete ich die ersten grünen Kräuter: Wiesenkerbel, Brennnesselspitzen und Bärlauch. Es sind ungefähr 2 kleine Hände voll, die ich klein gehackt habe. Also alles mechanisch.

Bio-Zutaten für das Chiapata:

100g Einkornmehl

200g Dinkelmehl, weiß

2 kleine Hände gemischte, gehackte Wildkräuter (Bärlauch, Brennnessel, Wiesenkerbel)
1 1/2 TL Bio Salz
150 ml Wasser – zuerst nur 100ml und die Kräuter dazu, weil die einiges an Flüssigkeit abgeben, bei Bedarf dann noch Wasser nachgeben

Es gibt doch tatsächlich ein Chapatamehl. Also wenn ihr so etwa besitzt, dann gerne dieses verwenden. Ich hab einfach das verwendet, welches ich zu Hause hatte und hab zum Dinkelmehl versuchsweise das Einkornmehl dazu gegeben. Vielleicht war es deshalb so fein – das sei schon verraten.

Die Mehlmischung, die zerkleinerten Wildkräuter, das Salz und etwas Wasser in der Küchemaschine mischen und ca. 4min. kneten lassen. Bis ein homogener Teig – eher trocken – entsteht.

Den Teig kühl „warten“ lassen. Lt. Originalrezept mindestens 30 min. geht natürlich auch länger. Ich habe ihn an der kühlen Luft für 3 Stunden ruhen lassen. Quasi in sich ruhen lassen.

Dann habe ich den Teig zu einer Rolle gewälzt und dicke Scheiben abgeschnitten, um mit dem Nudelwalker und Einkornmehl dünne Fladen auszurollen. Inzwischen etwas Kokosöl in einer Pfanne stark erhitzen.

Das Schneckenmuster entstand durch das Auswalken am wundervollem Holzbrett…

Beidseitig, schön knusprig – cross braten. Wenn Blasen entstehen mit einem Teigschaber sanft niederdrücken. Dauert pro Durchgang vielleicht 4 – 5 min.

Eine super feine tolle Speise, ob als Vorspeise, fürs Buffet, als Picknick, zur Jause…. und zu jeder Jahreszeit schmeckt es anders.

Und dann noch frisches Bärlauchpesto dazu – so fein, so intensiv, so wohltuend, so gesund, so besonders (weil nur begrenzt erhältlich) und so stark riechend….

ZUTATEN:

  • Handvoll frische Bärlauchblätter
  • 2 EL Sonnenblumenkerne
  • 2 TL Hefeflocken
  • etwas Kräutersalz nach Geschmack
  • Olivenöl oder anderes Pflanzenöl

Alle Zutaten im Mixer – für größere Mengen gleich den Hochleistungsmixer aktivieren (dazu die Menge dementsprechend erhöhen) – mixen lassen bis ein cremiges Pesto entsteht. Die Hefeflocken können gerne weg gelassen werden, dann ist es länger haltbar, wenn es nicht schon vorher aufgegessen wurde. Ich habe sie hineingegeben, weil der junge Bärlauch so extrem scharf ist.

Dann darf einfach gegessen werden.

Einfach nur vorzüglich, fein, grün, entschlackend, stärkend…… schreibt mir Eure Genussmomente mit Bärlauch – freue mich. Eure Sabine

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